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Die 4-tägige Hands On Fortbildung in der fortgeschrittenen therapeutischen Endoskopie ist zu einem Abschluss gekommen. Hervorragende Organization und Zusammenarbeit der Endoscopy School, der Hellenic Society of Gastrointestinal Oncology und der Hellenic Society of Gastroenterology. Vielen Dank an das Organisations- und Wissenschaftskomitee, die zahlreichen Teilnehmer und natürlich an die griechische und japanische Fakultät, die uns mit ihrer Teilnahme beehrt haben.

 

Warum diese Verfahren eine eigene Ausbildung erfordern

Der entscheidende Teil lässt sich nicht lesen, sondern nur üben: die richtige Schicht zu halten, das Arbeitsfeld ruhig zu führen und eine Blutung oder Perforation sofort zu beherrschen. Genau deshalb steht die praktische Arbeit unter Aufsicht im Mittelpunkt.

Was für Patientinnen und Patienten dabei herauskommt

Eine ausgedehnte Läsion im Rektum bedeutete früher die Resektion eines Darmabschnitts, bei tiefem Sitz mit möglichem dauerhaftem Stoma. Ein Adenom der Papille bedeutete eine Whipple-Operation. Beides wird heute überwiegend endoskopisch versorgt, mit kurzer Erholung und erhaltenem Organ.

Die Grenze setzt die Stadienbestimmung: Reicht die Infiltration über die oberflächlichen Schichten hinaus oder besteht ein Risiko für einen Lymphknotenbefall, bleibt die Operation die richtige Wahl.

Wer von diesen Verfahren profitiert

Im Vordergrund stehen Patientinnen und Patienten mit frühen Neoplasien des Verdauungstrakts, bei denen die Läsion auf die oberflächlichen Wandschichten begrenzt ist. Ebenso profitieren Menschen mit ausgedehnten oder flachen Polypen, die früher chirurgisch versorgt wurden, sowie Betroffene mit Achalasie oder einem Zenker-Divertikel.

Die Rolle der Vorbereitung

Vor jedem Eingriff steht die genaue Beurteilung der Läsion. Die Ränder werden mit Chromoendoskopie und Vergrösserung festgelegt, bei Zweifeln an der Tiefe ergänzt die Endosonographie die Einschätzung. Wird dieser Schritt übersprungen, endet die Abtragung mit befallenen Rändern und muss wiederholt werden. Die Vorbereitung entscheidet damit über das Ergebnis mindestens ebenso stark wie die Technik selbst.

Häufige Fragen

Was bedeutet Hands-on-Fortbildung in der Endoskopie?

Dass die Teilnehmenden selbst arbeiten, an Modellen und an Eingriffen unter Aufsicht erfahrener Endoskopiker, statt nur Vorträge zu hören. Nur so lässt sich die Handhabung vermitteln, die sich mit Worten kaum beschreiben lässt.

Welche Verfahren stehen im Mittelpunkt?

Die endoskopische submukosale Dissektion, die Mukosaresektion, die Vollwandresektion, die perorale endoskopische Myotomie sowie die Endosonographie mit Feinnadelbiopsie.

Letzte Aktualisierung des Inhalts: September 2026 (16/09/2026).